Heizen wird teurer – die CO2-Abgabe

    Seit Januar 2021 wird auf fossile Brennstoffe eine CO2-Steuer erhoben, das bedeutet nicht nur höhere Spritpreise, auch das Heizen mit Erdgas und Erdöl wird teurer. Wenn Sie jetzt Ihre Heizungsanlage planen oder austauschen wollen, lohnt es sich noch mehr, auf regenerative Energien umzusteigen!

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    • Seit 01. Januar 2021 wird der CO2-Ausstoss besteuert
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    • Durch die CO2-Steuer plus staatlicher Förderung werden regenerative Heizungsanlagen noch attraktiver.

    Was ist die CO2-Steuer?

    Im Oktober 2020 hat der Bundestag eine Preiserhöhung für fossile Brennstoffe wie Benzin, Diesel, Erdgas und Heizöl im Rahmen des Brennstoffemissionshandelsgesetzes beschlossen. Ab Januar 2021 werden diese Stoffe mit einer Steuer belegt, die in den kommenden Jahren schrittweise erhöht wird. Ziel der CO2-Abgabe ist es, den Umstieg auf klimafreundliche Technologien wie Elektro-Autos und regenerative Heizungsanlagen zu befeuern.

    Was kostet die CO2-Steuer?

    Im Jahr 2021 werden pro Tonne CO2-Ausstoß 25 Euro berechnet, bis zum Jahr 2025 soll der Betrag bis auf 55 Euro/ Tonne ansteigen. Nach einer Prognose der Verbraucherzentrale NRW bedeutet die neue Steuer für eine Familie im Einfamilienhaus mit Gasheizung und Benzin-Auto Mehrkosten von rund 200 Euro für das Jahr 2021, im Jahr 2025 liegen die Mehrkosten bei rund 450 Euro. Wer mit Öl heizt, kann mit einem Anstieg des Heizölpreises um knapp 8 ct pro Liter rechnen, Erdgas wird pro Kilowattstunde um 0,6 ct teurer. Wird die Heizung mit Flüssiggas betrieben, beträgt der Preisaufschlag dieses Jahr 3,95 ct/ Liter.

    In wieweit das Heizen für den Verbraucher tatsächlich teurer wird, hängt vom Anbieter ab. Die verschiedenen Versorger fahren unterschiedliche Preisstrategien. Auf jeden Fall muss die Erhöhung der Energiepreise 6 Wochen vor der Umsetzung schriftlich angekündigt werden. Für den Verbraucher besteht dann ein Sonderkündigungsrecht. Auf jeden Fall lohnt es sich – falls so ein Brief ins Haus flattert – sich nach einem günstigeren Anbieter umzusehen.

    Keine Steuer für regenerative Energien!

    Die CO2-Steuer ist gleichzeitig ein Anreiz, für die neue Heizungsanlage ein Modell zu wählen, das mit regenerativen Energien betrieben wird: Für Wärmepumpen, Pelletheizung oder Solarthermieanlagen fällt die CO2-Abgabe nicht an, zusätzlich wird der Einbau der Anlagen staatlich gefördert. Ebenfalls noch lohnenswerter als bisher ist eine energetische Gebäudesanierung, die ebenfalls gefördert wird und weiterhin den Energieverbrauch für die Raumheizung deutlich verringert.


    11.01.2021 17:28 Alter: 3 Tag(e)

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